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Beschreibung des Moduls

Zuganker - Holzrahmenbauwand

Mit dem Programm Zuganker - Holzrahmenbauwand sind Sie in der Lage, verschiedene Varianten der Verankerung von Holzrahmenbau-Ständerwänden nachzuweisen. Die Nachweise basieren auf Ausführungsvarianten aus dem Programm des Herstellers von Formteilen SIMPSON/Strong-Tie©.

System, Varianten:

Varianten-Zuganker-Holzrahmenbauwand

Eingabe:

Eingabe2-Zuganker-Holzrahmenbauwand

  • Nachweis der Biegespannungen aus Biegung + Normalkraft
  • Nachweis der Querkraft
  • Nachweis der Durchbiegungen
  • Nachweis der Sogspitzen im Eck-/Randbereich (wahlweise)
  • Nachweis der Auflagerpressung
  • ggf. Kippnachweis

Bei den Spannungs - und Durchbiegungsnachweisen werden die Ausnutzungsgrade eta ermittelt, welche stets kleiner oder gleich 1,00 sein müssen.

Nachweis Durchbiegungen:

DurchbiegungenBeim Nachweis der Durchbiegungen werden die Durchbiegungen für die quasi-ständige und die seltene Bemessungssituation unter Berücksichtigung der y0 – Werte bzw. y2 – Werte ermittelt. Bei Kragarmen werden wahlweise nur die positiven Durchbiegungen angesetzt. Zudem kann der Nutzer optional vorgeben, dass der Deformationsbeiwert k,def bei Holz, welches feucht eingebaut wird und nachträglich trocknet um 1,00 erhöht wird.

Allgemeines-Dach AuflagerpressungNachweis der Auflagerpressung:

beim Nachweis der Auflagerpressung können wahlweise die nach DIN 1052 zulässigen Überstände ü = 30 mm angesetzt werden. Das Programm setzt dabei an Endauflagern automatisch nur einmal ü an, wenn kein Kragarm vorhanden ist. Der Nutzer kann zudem den Beiwert kc,90 wählen (standardmäßig ist dieser Wert auf 1,00 gesetzt)

Allgemeines-Dach QuerschnittKnicknachweis:

Nach Eingabe der Knicklängenbeiwerte, getrennt nach den Dachseiten und feldweise, wird ein Knicknachweise geführt. Das Programm unterscheidet Knicken um die X- bzw. Y-Achse.

Kippnachweis:

Im Allgemeinen ist ein Kippnachweis nicht notwendig, da die Konstruktion durch Dachlatten bzw. Verschalung gegen Kippen gehalten ist. Durch Eingabe der max. Kipplängen getrennt nach den Dachseiten, kann dieser Nachweis jedoch zusätzlich geführt werden.

Brandschutz:

Optional kann gewählt werden, ob eine Bemessung im Brandfall nach DIN 4102-22 geführt werden soll. Die Brandbemessung erfolgt nach dem vereinfachtem Verfahren mit ideellen Restquerschnitten und mit den aussergewöhnlichen Einwirkungskombinationen nach DIN 1055-100. Der Anwender legt fest, welche der Dachseiten und/oder Kehlbalken die dreiseitige Brandbeanspruchung erhalten. Zur Wahl stehen:

  • R30 (F30)
  • R60 (F60)
  • R90 (F90)

Weiterhin kann festgelegt werden, dass die Höhe der Balken auch im Bereich der Klauen durch Abbrand abgemindert werden sollen.

Allgemeines-Dach Brandschutz